Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

BEWERTUNGSSCHMIDE
Inhaber: Stefan Lang
Website: www.bewertungsschmiede.com

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote zwischen BEWERTUNGSSCHMIEDE (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“).

(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

(1) Der Anbieter erbringt Dienstleistungen im Bereich des Online-Reputationsmanagements, der Unterstützung bei der Einholung von Kundenbewertungen, der IT-gestützten Profilüberwachung sowie des automatisierten Prüfungsservice von Google-Unternehmensbewertungen.

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung des gebuchten Pakets auf der Website www.bewertungsschmiede.com.

(3) Klarstellung / Abgrenzung zur Rechtsberatung:

Der Anbieter erbringt keine Rechtsberatung und keine Anwaltsdienstleistungen im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG).

Die IT-gestützte Vorprüfung (z. B. KI-basierte Wahrscheinlichkeitsanalyse auf Richtlinienverstöße) stellt lediglich eine technische Zuordnung dar.

Einreichungen von Beanstandungen oder Meldungen unzulässiger Bewertungen bei Bewertungsplattformen (z. B. Google) erfolgen im technischen Auftrag und Vollmacht des Kunden als reine Boten-/Dienstleistung bzw. im Rahmen der dafür zulässigen gesetzlichen Spielräume. Soweit erforderlich, arbeitet der Anbieter mit externen, zugelassenen Rechtsanwälten zusammen oder leitet Vorgänge an diese weiter.

§ 3 Pflichten und Mitwirkung des Kunden

(1) Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Zugänge (z. B. Zugriff auf das Google-Unternehmensprofil) und Daten rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.

(2) Einholung von Kundenbewertungen und Datenverantwortung:

  • Der Auftraggeber (Kunde) ist dafür verantwortlich, dass die dem Auftragnehmer (Bewertungsschmiede) übermittelten personenbezogenen Daten (insbesondere Namen und E-Mail-Adressen von Endkunden) unter Einhaltung der jeweils geltenden datenschutz- und wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen (insbesondere DSGVO und § 7 UWG) erhoben und verarbeitet wurden.
  • Der Auftraggeber sichert zu, dass die betroffenen Personen in die Kontaktaufnahme zwecks Bewertungsanfrage ausdrücklich eingewilligt haben (Opt-In) oder die gesetzlichen Voraussetzungen für eine werbliche Kontaktaufnahme ohne vorherige Einwilligung vorliegen.
  • Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter (inklusive Aufsichtsbehörden) frei, die aufgrund einer rechtswidrigen Übermittlung oder fehlenden Einwilligung zur Kontaktaufnahme gegen den Auftragnehmer geltend gemacht werden.

(3) Datenschutz und Garantien des Auftraggebers

  • Der Auftraggeber (Kunde) ist für die Rechtmäßigkeit der Erhebung, Speicherung und Übermittlung der an den Auftragnehmer (BEWERTUNGSSCHMIEDE) bereitgestellten personenbezogenen Daten (insbesondere Namen und E-Mail-Adressen) verantwortlich.
  • Der Auftraggeber sichert zu, dass die betroffenen Personen in die Kontaktaufnahme zwecks Bewertungsanfrage ausdrücklich eingewilligt haben (Opt-In) oder die gesetzlichen Voraussetzungen gemäß § 7 Abs. 3 UWG vorliegen.
  • Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter (insbesondere wegen unerlaubter werblicher Kontaktaufnahme oder Datenschutzverstößen) sowie den damit verbundenen Kosten der Rechtsverteidigung und behördlichen Geldbußen auf erstes Anfordern frei.

§ 4 Erfolgsgarantie und Gewährleistungsausschluss

(1) Der Anbieter schuldet die sorgfältige und fachgerechte Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen (Dienstvertrag gem. § 611 BGB), keinen konkreten Erfolg (kein Werkvertrag gem. § 631 BGB), sofern nicht ausdrücklich schriftlich abweichend vereinbart.

(2) Insbesondere übernimmt der Anbieter keine Garantie dafür, dass:

Bewertungsplattformen (wie Google) beanstandete Bewertungen tatsächlich oder innerhalb einer bestimmten Frist löschen oder sperren. Die finale Entscheidung über die Löschung liegt ausschließlich beim jeweiligen Plattformbetreiber.

Endkunden des Kunden nach Erhalt einer Einladungs-E-Mail tatsächlich eine Bewertung abgeben oder diese positiv ausfällt.

§ 5 Vertragslaufzeit, Abrechnung und Kündigung

(1) Der Vertrag wird mit der im Angebot vereinbarten Mindestvertragslaufzeit von 6 oder 12 Monaten geschlossen.

(2) Wenn nicht anders vereinbart, verlängert sich der Vertrag nach Ablauf der Erstlaufzeit automatisch um die jeweilige Erstlaufzeit, wenn er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt wird.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Jede Kündigung bedarf der Textform (E-Mail ausreichend).

§ 6 Preise, Zahlungsbedingungen und Verzug

(1) Alle angegebenen Preise verstehen sich netto zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Die Vergütung wird zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums (halbjährlich oder jährlich) fällig, sofern im Angebot kein abweichendes Zahlungsziel vereinbart wurde.

(3) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, seine Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich der offenen Forderungen vorübergehend einzustellen.

§ 7 Haftung

(1) Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Kardinalpflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für entgangenen Gewinn oder indirekte Schäden, die durch negative Bewertungen oder die Nicht-Löschung von Bewertungen entstehen.

§ 8 Datenschutz und Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werdenden Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln und die Vorgaben der DSGVO einzuhalten.

(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet (z. B. Kundenlisten für E-Mail-Einladungen), schließen die Parteien eine separate Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.

§ 9 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.

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